Dienstag, 17. September 2013

Schlüssel Labyrinth (Free the Key)

Nach der leichten Enttäuschung mit dem Eureka Puzzle Oskars Würfel, beschloss ich, es noch einmal mit einem nicht-Hanayama-Puzzle zu versuchen. Die Wahl fiel auf Schlüssel Labyrinth, das ebenfalls von Oskar van Deventer stammt. Es ist etwas größer und etwas teurer als die Exemplare der Hanayama Serie und aus Aluminium. Gleich nach dem Auspacken machte sich erneut ein Gefühl der Enttäuschung bemerkbar. Das Puzzle wirkte billig und sah aus wie aus Installationsmaterial aus dem Baumarkt gefertigt. Kein Vergleich zu den liebevoll gestalteten Zinkguss Puzzles von Hanayama.


Aufgabe war es, einen Ring von einem Schlüssel zu befreien, dessen Bart aus unterschiedlich langen, rechteckigen Zacken bestand. Diese erschwerten die Bewegungen des Ringes, der sich außerdem nicht vollständig drehen ließ. Man musste ihn ein Stück hoch oder runter schieben - soweit das die Zacken überhaupt zuließen -, etwas drehen und dann wieder schieben. Natürlich ging es nicht gradlinig Richtung Ausgang. Das wäre zu einfach gewesen. Einige Male war der Ring in die Gegenrichtung, also auf den Griff zu, zu schieben. Wirklich kompliziert war das alles aber nicht, und so hatte ich es nach etwa 20 Minuten geschafft.


Dem Puzzle liegt weder eine geniale Idee zu Grunde noch kann es durch Optik oder Haptik überzeugen. Und es passt von der Größe her nicht mit den Exemplaren der Hanayama-Serie zusammen. Meiner Ansicht nach hätte man es problemlos kleiner fertigen können. Da es von mittlerem Schwierigkeitsgrad ist, machte das Puzzeln zumindest beim ersten Mal Spaß.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen